Die drei Fragezeichen in meinem Kopf beginnen, mit Stimme Nummer 1, die mir sagt „Diesen Monat haste ja nicht wirklich was erlebt. Da kannste dir den Artikel gleich sparen.“
Mein Kopf ist so ein Riesenarsch!
Dann schreibe ich eben über die drei Fragezeichen in meinem Kopf.
Jedes steht für ein Kernthema, dass ich dieses Mal nicht habe.
Fertig!
Die Diskussion in meiner Kopfredaktion geht weiter.
Das zweite von den drei Fragezeichen in meinem Kopf kommt, als mich Stimme Nummer 2 mit der Frage maltretiert „Ja, gut. Dein Titel „die drei Fragezeichen“ klingt nett. Aber darfst du das im Titel einfach so verwenden, oder ist das an die Buchreihe angelehnt. Was wenn es da eine Markenrechtsverletzung gibt? Du musst hier definitiv noch mehr prüfen. So kannst du das nicht veröffentlichen.“
Dieser Kopfarsch geht mir so massiv gegen den Strich!
Stimme Nummer drei überlegt anschließend lautstark, ob ich diesen „Nichtsbogartikel“ überhaupt veröffentlichen sollte.
Diese Stimme habe ich mit guter Vorbereitung bereits im Griff, denn ich plane den Blogartikel immer schon vier Wochen im Voraus für die Veröffentlichung ein.
Aber schon am 31.03. bei Judith Peters teilen?
Da plärrt sie entsetzt los: „Kannste doch nicht schon am 31.03. machen, wenn du erst am 01.04. veröffentlichst!“
Ich gehe mir mit meiner Blogredaktion mal wieder massiv selbst auf den Sack und kippe den ganzen Mindfuckmüll in LUMEA ME.
Mein elendig langer MiMiMi-Sprech-Logorrhö wird von ihr sortiert und knackig zusammengefasst mit:
„Ich höre dich. Und ich glaube, du hast gerade schon viel mehr erzählt, als du denkst. Das Gefühl „ich habe nichts erlebt“ nach einer Kur und einem bewussten Neustart — das IST das Thema.
Lass mich kurz spiegeln, was ich höre und dann schauen wir gemeinsam, was daraus wird.“
Et voila! Es gibt doch drei Themenblöcke und ich hab sie dir aufgeschrieben.
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Ankommen nach der Kur
Mittwoch, 4. März bin ich endlich aus der Kur zurück.
Ich hatte am Abend zuvor mein 1000-Teile-Puzzle fertiggepuzzelt, um es anschließend zu verschenken. Dann fuhr ich zurück nach Hause.
Meine Planung am Ende der ersten Kurwoche: Wenn ich zuhause ankomme, mache ich erstmal keine Termine, sondern nehme mir Zeit, um langsam wieder reinzufinden und mir eine neue Struktur zu überlegen.
Was ich keine 48 tatsächlich gemacht habe?
IHK-Veranstaltung. Da hatte ich mich in der zweiten Kurwoche spontan für angemeldet.
Thema KI, Gespräche, Kontaktdaten hinterlassen, weil „oh das ist aber sehr spannend, dazu würden wir gerne mit Ihnen in den Austascuh gehen. Bitte lasen Sie uns Ihre Mailadresse und Telefonnumer hier.“
Die IHK hat sich bis heute nicht gemeldet.
Mir wird wieder bestätigt, dass ich meinen Beitrag zahle, um mich an Veranstaltungen wie diesen durch das Buffet zu fräsen.
Ich war wieder mittendrin im alten Leben, bevor ich überhaupt richtig angekommen war.
Auf dem Rückweg hatte ich im Auto keine große Post-Kur-Erkenntnis, sondern ein Entschluss: So kann es wirklich nicht weitergehen!
In der Folgewoche war ich in der Fitte.
Ich bin ja immer noch in der „Gewicht-halten-Phase“ meiner Aktion Silvesterkörper 2024.
Mein Essen während der Kur konnte ich nicht abwiegen.
Also fühlte es sich wie Schummeln in der App an.
Ich hatte mich zwar bewegt, aber mein Kopfarsch sorgte dafür, dass ich mit dicker als vor der Kur fühlte. #duhastdasnichtrichtiggemachtundernstgenommenschongarnicht
Die Stunde der Wahrheit kam, als ich auf der Waage stand: 1,3 Kilo reines Fett weniger, Muskelmasse stabil.
Dieses Auseinanderdriften zwischen dem, was die Zahlen sagen, und dem, wie ich mich innerlich fühle. Ahhh!
Obwohl ich das schon kenne und rational in Frage stelle, habe ich es trotzdem wieder zugelassen.
Seitdem gehe ich gemütlich spazieren und habe weitere Entscheidungen getroffen und umgesetzt.
Menschen loslassen, die mehr Gewicht als Leichtigkeit bringen.
Projekte streichen, die nur nett sind, aber keine Priorität haben.
Und das Quartals-Blog-Format endgültig begrabenm, denn das hat mich 2025 am Ende jedes Quartals massiv nach unten gezogen, weil ich nie alles geschafft habe, was ich mir vorgenommen hatte.
Das vierte Quartal 2025 habe ich mir gar nicht mehr angesehen.
Also weg damit.
Anmerkung meiner Kopfredaktion: Hier müsste jetzt doch ein Foto hin. Ist dieser Absatz wirklich dein Ernst?
Projekt Fokus 2.0
2023 oder 2024 (genau weiß ich es nicht mehr) habe ich „Projekt Fokus“ das erste Mal gestartet, denn es ist ja nicht das erste Mal, dass ich denke: So geht es aber nicht weiter!
Ich hab den Kurs bei Janneke gemacht. #richtigut
Ich hab die Inhalte zackig umzusetzt.
Es hat für mich trotzdem nicht funktioniert.
Natürlich stellte ich meine Disziplin in Frage.
Mittlerweile vermute ich, dass mein neurodivergentes Gehirn Strukturen für ein neurotypisches Gehirn nicht 1:1 übernehmen kann.
Für mich war es diesen Monat eine echte Erkenntnis.
Man kann ein System nicht eins zu eins übernehmen, das nicht für einen gebaut wurde.
Wir sind alle verschieden.
Also ausprobieren und anpassen, was anders muss.
„Einmal zurück! Gehen Sie nicht über Los! Ziehen Sie keine 4000 Euro ein. Aber gehen Sie nochmal los!“
Mit meiner Erfahrung der Vergangenheit und meinen neuen Erkenntnissen denke ich nochmal neu und habe „Projekt Fokus 2.0.“ gestartet.
Ich habe meine Block-Zeiten neu aufsetzen, ein Fokus-Projekte pro Woche definieren, bewusst Nein sagen und mache den Kurs im 2. Quartal weiter.
Anmerkung meiner Kopfredaktion: Ist dieser Los(er)-Absatz wirklich dein Ernst? Außerdem müsste jetzt doch ein Foto hin.
Der alles totmachende Vergleich
Jeden Monat sehe ich grandiose Monatsrückblicke von anderen.
Ende des Jahres die zahlreichen Jahresrückblicke, die so schön gestaltet und voller Highlights, Bilder und Erfolge sind. Manchmal sind auch Misserfolge dabei, aber die blendet meine Kopfredaktion aus.
Ich hab meinen Jahresrückblick 2025 immer noch nicht fertig.
Es steht ein Vierteljahr drin.
Jemand hat sogar kommentiert, wie schade es sei, dass keine Bilder dabei sind — ohne zu wissen, dass da noch gar nicht alles steht.
Anmerkung meiner Kopfredaktion: Was für eine halbgare Scheiße hast du da veröffentlicht?! Wir haben es dir gesagt, dass das jemand merkt!
Ich weiß, dass Vergleiche unglücklich machen.
Echt! Das kann ich super bei meinen Kundinnen spiegeln.
Diesen Monat habe ich alles aus meiner Arbeit nach Innen zu mir gespiegelt, denn da sitzt die Redaktion in meinem Kopf und sagt: Die anderen schaffen Sichtbarkeit. Die bauen mit Fachblogartikeln Wissen auf. Die wachsen im Business. Und du? Nee, brauchste nicht drauf antworten! War eine rhetorische Frage!
Ja, so sieht es aus in meinem Kopf.
Jeden Tag.
Dazu kamen spontane Planänderungen, an denen ich meinen Mann im Kalender nicht beteiligt habe.
Der April ist eine Vollkatastrophe.
Aber hey!
Mein Mann hat mit mir entschieden, dass wir das schon hinbekommen. #bestmanever
Gleichzeitig merke ich, dass mich das ständige Selbstrausreißen aus meinen Routinen langfristig zermürben wird.
Es muss anders werden!
Was ich mir für April vornehme: den Jahresrückblick 2025 fertigstellen.
Das Jahr wirklich abschließen, sowohl auf dem digitalen Papier, als auch emotional, und dann läuft as Programm: „Alles neu macht der Mai“.
Diesen Monat habe ich keine großen sichtbaren Erfolge gehabt.
Meine Erfolge waren fette Durchbrüche im Innen.
Ich hab meinen inneren Keller aufgebaut und jetzt wird das Fundament fertig.
Das wollte ich mal mit dir teilen, auch wenn meine Kopfredaktion gerade die Hände über ihren Arschköpfen zusammenschlägt.
Für meine Kund:innen ist es wichtig zu wissen, dass es in meinem Kopf so aussieht, denn dann verstehen sie, warum ich sie so gut verstehe.
Nur so entsteht das Vertrauen, damit sie mir mehr erzählen und sich vollkommen zeigen – in ihrer ganzen Herrlichkeit.
Was im März 2026 sonst noch los war
- LUMEA ME ist für meine Kundinnen online. (jaja, die Landingpage ist immer noch nicht fertig).
- Ich war zur Weiterbildung bei meinem Kooperationspartner DNLA.
- Mein Garten ist für den Frühling vorbereitet und ich habe weitere Wurmvasen installiert.
- xxx
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- Ich habe durchschnittlich 62 Minuten pro Nacht im Tiefschlaf verbracht, bei einer durchschnittlichen Schlafdauer von 6 Stunden und 36 Minuten.
- Im Schnitt bin ich XX.XXX Schritte gelaufen.
- Im Schnitt bin ich X Stockwerke jeden Tag gegangen.
Was ich im März 2026 gebloggt habe
Die Redaktion staunt gerade, wie viel dann doch rauskam.
Wenn sie fertig geprüft hat, wird dieser Teil nachgeliefert.
Ich habe 14 Blogartikel veröffentlicht:

MONATSRÜCKBLICK + LINK Text bild

Mein erstes Mal, dass ich hier was stehen lasse, was in meinem Entwurf steht und es ist mir schnuppi, was die Redaktion sagt, weil ich jetzt einfach Freizeit mache.

12 von 12 + Link text und Bild
Krass ne! Selbst in meiner Blogvorlage für den Monatsrückblick ist noch 2025. Ich bin da wirklich steckengeblieben!

In meiner Kurzgeschichte Vollgas habe ich aufgeschrieben, wie mein Horrortag als Chefin aus der Perspektive meines Soldaten ausgesehen haben könnte. Ist schon eine Weile her. Jetzt bereite ich mein neues Vollgas vor.

Die Rückfahrt ins alte Leben kostet zu viel.
Bis hier was aktuelles steht, lies doch nochmal Carmens Kurzgeschichte Was kostet die Rückfahrt? Sie teilt, welchen hohen Preis sie gezahlt hat, bevor sie aus der Bahn geworfen wurde.
Na, wenn das mal nicht ein blogstarker Monat gewesen ist.
Was steht im April 2026 an?
Jahresrückblick 2025 abschließen (emotional und im Blog).
Wellnessen mit Anja.
Projekt Fokus 2.0 umsetzen!
Wie war dein März 2026?
Hinterlasse hier gerne deine Highlights im Kommentar oder den Link zu deinem Monatsrückblick.
Impulse von mir. Fü(h)r dich.
Gedanken, Fragen und Perspektiven für Führungskräfte.
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