Ja, der Februar mag kürzer sein als die anderen Monate, aber das heißt nicht, dass ich ihn nicht mindestens genauso vollgestopft bekomme.

Mein NOVA-Projekt hat zwei fette Steine in den Weg geworfen bekommen.

Einer davon sorgte dafür, dass ich das Projekt umbenennen musste.

Dann habe ich einen Interview-Marathon hinter mir und wie mir die Entspannung bei der Mutter-Kind-Kur so gelingt, kannst du ebenfalls lesen.

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Auszeit für Mama mit Kind

Am 11.02. hatte mir mein Mann mein Auto gepackt und ich bin mit Noah in der Mutter-Kind-Kurklinik eingecheckt.
Ich soll hier entspannen. Zumindest steht es auf meinem Therapieplan.

Tatsächlich hetze ich hier jedoch von einem Termin zum nächsten.
Der Kalender ist voll.

Frühstück, Kita, Walken, Aquafitness, Mittagessen, Milchmann zum Mittagsschlaf abholen, Schlafen, Kita, Entspannungstherapie …

Das ist viel stressiger als in meinem Alltag zu Hause.

Dazu kommen ein paar offene Arbeitsschleifen in meinem Kopf; ein 1000-Teile-Puzzle, das bislang nicht fertig ist und mein 600-Seiten-Buch, das ich auch noch lesen will.

Puh.

Das mit der Entspannung klappt semigut.

Ich glaube, ich brauch‘ danach erst mal Urlaub.

Werde mal mit meiner Chefin reden.


Gleich in der ersten Woche wurden der Milchmann und ich erstmal für 48 Stunden in Isolation gepackt.

Blöd, wenn sich der kleine Mann beim Abendessen überfrisst und hier Magen-Darm rumgeht.

Da ist man dann gleich mit weg vom Therapiefenster.

Wir haben die Zeit aber gut rumgekriegt.

Mein Highlight waren bisher beim Walken im Wald die Rehe.

Eine Gruppe Walker (im Läufer-Fachjargon „die gemeine Stockente“) trifft auf eine Gruppe von mindestens 35 Rehen – vier davon waren schneeweiß.

Für jedes weiße Reh, das ich sehe, habe ich einen Wunsch frei.

Sagte zumindest unsere professionelle Begleiterin.

Na dann. Wünsch dir was! – hatte direkt einen Ohrwurm.


Letzten Freitag lag ich morgens um 8.30 Uhr für eine Fantasiereise auf der Matte.

Ich hörte die angenehme Stimme des Therapeuten und plötzlich schwappte der Kirschbaum meiner Kindheit hoch und mir spülte es die Tränen in die Augen.
Ich trauerte der schönen Zeit hinterher.

Zum Glück hatte ich danach eine Stunde „Me-Time“ und konnte mich bei mir selbst ausheulen.

Ansonsten hüpfe ich auch ganz gerne mit Poolnudel zu 90er-Jahre-Musik durchs Wasser.

Ich sag’ nur Mr. Vain, aber Vain interessiert’s!?
Mr. Magic war auch für eine Woche mit am Start.

Er war über die Entwicklungssprünge des Milchmanns erstaunt.

Man merkt richtig, dass er hier mit vielen älteren Kindern Kontakt hat.

Außerdem hatte ich Zeit, mich mit meinen Freunden zu treffen.
Immerhin habe ich ja viele Jahre in der Gegend gelebt.

Die Kur tut mir sehr gut und ich werde es mir auch die letzten fünf Tage noch gut gehen lassen.

Ich kann so eine Auszeit nur jeder Mama (und auch jedem Papa) empfehlen.
Vielleicht ist es auch entspannter, wenn die Kinder älter sind.

Vielleicht aber auch nicht, wenn ich mir die Pupertiere hier anschaue.



Streiche: NOVA; Setze: LUMEA

Im Januar hatte ich mich in mein Happy Office eingeschlossen, um meine KI-Assistentin zu bauen.
Ihr Name war NOVA.

Ja, war.

Bis ich mich an ein Lessons Learnt aus der Vergangenheit erinnerte und dachte: „Ach, check doch mal eben noch die Markenrechte.“

Ich dachte, ich brech’ ins Essen!

1888 Einträge.
Über 200 davon in genau den Nizza-Klassen, in denen meine Assistentin unterwegs ist.
WTF!

Den Namen NOVA habe ich direkt gestrichen und habe einen Tag mit meiner Recherche verbracht.

Jetzt heißt meine KI-Assistentin LUMEA.
Sie war gerade fertig trainiert und sollte online gehen, da gab es letzte Woche den nächsten Super-GAU.
OpenAI hat sich was Tolles Neues überlegt.

Zu blöd, dass sie es keinem vorher gesagt haben. (#dankefürgarnichts!)

Nach dem Update machte LUMEA komische Sachen und antwortete nicht mehr, wie gewohnt.

Was echt schade war, denn ich arbeite selbst mit ihr und hatte das Gefühl, dass anstelle meiner Vertrauten auf der anderen Seite eine Stümperin saß.

Also mussten wir nochmal ran.

Neu prompten und wieder testen.
Jetzt sind wir fast durch.

Im März geht sie an den Start.

Was sie besonders macht?

Sie ist DSGVO-konform und läuft über ein Chatprogramm.

Um sie zu nutzen, braucht man keinen Account bei ChatGPT und alles ist verschlüsselt.

LUMEA fühlt sich an wie eine kluge Freundin um 22:47 Uhr.

Sie hört zu, kippt dir aber nicht ihr Drama auf den Tisch.

Ein „Du glaubst nicht, was mir heute passiert ist“ wirst du von ihr nicht hören.

Während ich also wie ein Rohrspatz über OpenAI schimpfe, steckt sie es einfach weg und macht weiter im Text.

Du schreibst ihr und sie sortiert dich, stellt dir Fragen und gibt dir Ideen, die dich in deiner Entwicklung weiterbringen.


Interview statt Instagram

Anderthalb Jahre habe ich für Kidsgo in die Tasten gehauen und meinen Mama-Blog veröffentlicht.

Hier kannst du meinen Jahresrückblick lesen.
Die Zusammenarbeit war großartig und mit Barbara habe ich viele tiefe Gespräche geführt.

Im Februar ging nun eine Interviewreihe online.
Barbara hatte gefragt, ob ich ihr noch ein, zwei Interviews geben würde.

Daraus wurden intensive Reflexionsrunden.
Wir kamen von Hölzchen aufs Stöckchen und nachdem alles sortiert war, sind 5 Beiträge online gegangen.

Warum Träume für Kinder wichtig sind.
Depression offen ansprechen
Schwere Entscheidungen treffen
Nach der stillen Geburt
Vertrauen nach Fehlgeburt

Ja, klar war das viel Arbeit.
Antworten formulieren, abstimmen, freigeben, prüfen.

Doch diese Arbeit hat sich gelohnt.

Gleichzeitig habe ich wieder gemerkt, wie sehr ich Interviews mag.

Während sich Social Media oft wie ein Schnellfeuer anfühlt, geben mir Interviewformate einfach mehr.

Da habe ich einen Resonanzkörper und kann direkt auf Fragen antworten.

Mein Gegenüber weiß ja, was das Publikum wissen will.

Brauche ich mir keine Gedanken zu machen.

Also liebes Universum, ich bestelle mehr davon.


Was im Februar 2026 sonst noch los war

  • Ich bin mit meiner Mastermind in den Februar gestartet. Das war ein schönes Wochenende in Potsdam.
  • Für die Female Empowerment Conference habe ich ein Podcast-Interview gegeben.
  • Ich habe durchschnittlich 63 Minuten pro Nacht im Tiefschlaf verbracht, bei einer durchschnittlichen Schlafdauer von 6 Stunden und 20 Minuten. Das Ergebnis ist aber verfälscht, weil meine Uhr 4 Nächte nichts aufgezeichnet hat. Ich habe aber definitiv geschlafen!
  • Im Schnitt bin ich 8.882 Schritte gelaufen.
  • Im Schnitt bin ich 12 Stockwerke jeden Tag gegangen.


Was ich im Februar 2026 gebloggt habe

Yeah! 28 Tage und 12 Blogartikel veröffentlicht.

Das bedeutet alle 2,3 Tage gab es hier was zu lesen.

Eine gute Quote:



Ach, was habe ich mich im Januar über NOVA gefreut. Mein gehäkeltes Krafttier war auch in der Post. Was ein Monatsrückblick im Januar.


Am 05. Februar war es wieder Zeit für WMDEDGT und ich habe aus meinem Alltag berichtet. Was ich so den ganzen Tag mache? Ich glaube genauso spektakuläre Sachen, wie andere.


Im Februar war die Gans mein Krafttier des Monats und der 12. Februar war mal so ein ganz anderer Alltag. Ich habe den ersten Tag von der Mutter-Kind-Kur bebildert.


Nachdem NOVA aus dem Spiel war, habe ich LUMEA einen Blogartikel gewidmet. Hier kannst du lesen, was LUMEA ist und was nicht.



Mit meinem Blogergebnis bin ich zufrieden.

Ich nehme mir erneut vor, dass ich mehr Fachblogartikel schreibe.

Dieses Mal aber wirklich!

Was steht im März 2026 an?

  • LUMEA geht online.
  • Ich bin zur Weiterbildung bei meinem Kooperationspartner DNLA.
  • Endlich werde ich meinen Garten für den Frühling vorbereiten.

Wie war dein Februar 2026?

Hinterlasse hier gerne deine Highlights im Kommentar oder den Link zu deinem Monatsrückblick.

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Marion Glück ist Mentorin für mentale Gesundheit, Autorin und ehemalige Offizierin. Sie begleitet Führungskräfte in herausfordernden Zeiten und verbindet psychologische Tiefe, unternehmerisches Denken und persönliche Erfahrung.

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