Es ist Donnerstag, der 05. März 2026.
Gestern bin ich mit Noah von der Mutter-Kind-Kur zurückgekommen.
Heute war also ein „Klarkommtag“ und ich habe ausgeschlafen, bis es nicht mehr ging.
Der Tag begann für mich kurz vor 7 Uhr.
Ich wurde vom Tageslicht geweckt (lieb ich) und hörte Vogelgezwitscher.
Nachdem ich das Bett verlassen hatte, schlurfte ich zur Familie ins Wohnzimmer.
Kaffee, Couch, Journal.
Mal sehen, was heute noch so geht.
Bestimmt einiges.
Los geht’s!
8:36 Uhr telefoniere ich mit Karla und tüte mir für nächste Woche eine Verabredung zum Walken und Töpfern ein.
Ich bekomme einen Hinweis für ein Netzwerk, sehe es mir an, befinde es für „interessant, schau ich mir mal genauer an“ und reiche kurz vor 10 Uhr bei PANDA meine Bewerbung ein.
Jetzt ist es aber wirklich mal Zeit, in den Tag zu starten.
Ich schwinge meinen Hintern unter die Dusche.
Vorher setze ich aber noch Waschmittel für drei Maschinen Kurwäsche an und sortiere die Ladungen.
Mr. Magic kam zwischenzeitlich vom Sport zurück und wir rufen die Kita an, um zu erfahren, dass sich unser Milchmann besser schlägt, als die Erzieherin heute früh erwartet hat.
Während mein Mann das Mittagessen zaubert, bringe ich meine Kurleselektüre ins Happy Office und schaue gleich mal, wie es meiner Wurmbox geht.
Meiner kleinen Kompostcrew hat meine dreiwöchige Abwesenheit nicht geschadet.
Die perfekten Haustiere, wenn man auf den Kuschelfaktor verzichten kann.
Danach lasse ich die erste Maschine Wäsche waschen.
11.45 Uhr steht das Mittagessen auf dem Tisch.
Proteingemüsepfanne. Ich hab’s echt vermisst.
Uh, die Waschmaschine ist fertig.
Zeit für Wäsche zwei, während Wäsche eins in den Trockner wandert.
Anschließend schnappe ich mir meine Walkingstöcke und drehe eine Runde, um zu überprüfen, wie weit die Sanierungsarbeiten auf der Kirschblütenallee fortgeschritten sind.
Währenddessen telefoniere ich mit meinem Freund Frank und freue mich schon jetzt, wenn wir es dieses Jahr zu einem Fußballspiel von Union Berlin schaffen.
Ich bestelle direkt Karten beim Universum.
13:16 Uhr sitze ich wieder auf meiner Couch und durchstöbere E-Bay-Kleinanzeigen.
Nächste Woche werde ich unsere Barbievilla los.
Endlich wieder Platz.
Im Kalender sehe ich, dass mein Journal heute Geburtstag hat.
Ich schreibe seit 05.03.2017 jeden Tag.
Uh, Wäsche zwei ist fertig.
Nicht für den Wäschetrockner geeignet, sondern für den Wäscheständer.
Wäsche drei folgt.
Dann mache ich mich auf den Weg zur Kita, um den Bären abzuholen.
Kurz nach 14 Uhr kommt er mir mit Schlafsturmfriese entgegengeschlappt.
Auf dem Rückweg organisieren wir uns noch eine Silikonbackform für Müsliriegel.
Zuhause angekommen, bekommt der Bär eine Regenjacke an und es geht in den Garten.
Ich staue den John-Deere-Tieflader aus und unser Sohn dreht durch, so sehr freut er sich.
Während Mr. Magic mit ihm die Waschstraße bewirtschaftet, nutze ich die Zeit und grabe in meinem Blumenbeet.
Die Hyazinthen kündigen Loreleys Geburtstag an und ich freue mich.
Außerdem bereite ich die Blumentöpfe für die Frühlingsbepflanzung vor und grabe meinen Pflaumenbaum aus. Er hat den Winter leider nicht geschafft.
16:17 Uhr sind die Zwillinge von der Schule zurück und es gibt Kaffee
Erwähnte ich schon, dass ich den in den vergangenen drei Wochen auch sehr vermisst habe?
Falls nicht: Awww, richtig guten Kaffee habe ich wirklich vermisst.
Dazu gibt es Cupcakes für die anderen, ein Eis für mich und eine Runde „Monopoly Deal“ für alle, die älter als 2 Jahre sind.
Die/der Sieger:in darf das Fernsehprogramm für heute Abend bestimmen.
Ich wähle die nächste Folge von „The Rookie“ und alle freuen sich.
Nebenbei zerschmeißt der Bär seine Tasse.
Wahrscheinlich war er sauer, weil er mitspielen durfte.
Sein Kommentar: „Oh nein!“
Mein Kommentar: „Nee, ne?! Nicht dein Ernst!“
Mr. Magics Kommentar: „Man, Noah!“
Kommentar der Zwillinge: „Wir holen den Staubsauger.“
Chaosbeseitigung folgt sofort.
17:12 Uhr ist es an der Zeit, einen Blick auf die Börse zu werfen.
Die Zeiten sind gerade turbulent und man weiß nie, welche Überraschungen es gibt.
Dann lege ich die Wäsche aus dem Trockner zusammen.
Wäsche drei landet im Trockner.
17:44 Uhr telefoniere ich mit meiner Freundin Carmen und wir prüfen, wann wir nächste Woche mit Poolnudeln an einem Aquafit-Kurs teilnehmen können.
Die Ernüchterung kommt prompt.
19:30 Uhr ist uns zu spät.
Direkt abgewählt.
Es wird dann „nur“ der Spa-Bereich.
18:36 Uhr gibt es Abendessen.
19:12 Uhr bringe ich den Bären ins Bett und meditiere.
Dann schauen wir „The Rookie“.
Nachdem die Zwillinge im Bett sind, chille ich wieder auf meiner Couch und mir fällt die Wäsche im Trockner ein.
Ups! Jetzt ist es aber höchste Zeit.
Am Trockner angekommen, stelle ich fest, dass Mr. Magic schneller war und bin dankbar für meinen Traummann.
Schnell zurück auf die Couch.
Ich schreibe mein Journal und reflektiere meinen Tag.
Dann gibt es für den Milchmann die Nacht-Ration und es geht für mich ins Bett.
So, jetzt weißte Bescheid, was ich den ganzen Tag so mache.
Danke, dass du reingeschaut hast.
Bis zum nächsten Mal,
deine Marion
P.S. Du bist neugierig, was andere den ganzen Tag machen?
Mehr WmdedgT? findest du bei Familie Brüllen auf der Webseite.
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