Der 05. April fällt auf einen besonderen Sonntag.

Ostersonntag.

Und auch heute fragt Frau Brüllen wieder: WmdedgT? Das ist die Kurzform von „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Ich verrat’s dir und nehme dich mit in meinen Osterfamilienalltag.

Los geht’s!

Um kurz nach sieben werde ich wach und bin verwundert, dass Ruhe herrscht.

Der Bär schläft noch. Erstaunlich. Gestern sind wir schon um 5.45 Uhr aufgestanden.

Nach meinem wilden Kopfkino prüfe ich, ob er atmet.

Alles gut.

Ich überlege, was ich als Nächstes mache, und wäge ab.

Wenn ich aufstehe und duschen gehe, dann wird der Bär wach und für alle anderen ist die Nacht ebenfalls vorbei.

Wir sind seit Donnerstag im Hotel MaPa und schlafen alle in meinem alten Zimmer.

Auf dem großen Dachboden ist für uns alle Platz und wir haben ein eigenes Bad.

Nur die Wände sind hier oben dünner.

Deshalb stelle ich meinen Duschplan zurück und entscheide mich für eine Meditation.

Kopfhörer rein und los geht’s.


Nach 20 Minuten bin ich damit fertig.

Durch das ungewohnt lange Rumlungern im Bett, habe ich leichte Rückenschmerzen.

Ich höre ein Klopfen und frage mich, ob einer der Nachbarn wohl heute wirklich Bauarbeiten vornimmt.

Nach reiflicher Überlegung fällt mir ein, dass es heute zum Mittag Schnitzel mit Spargel gibt.

Mir dämmert’s. Das Klopfgeräusch ist kein Nachbar, sondern mein Vater in der Küche, der die Schnitzel klopft und wahrscheinlich leiser planiert – ähhh, ich meine paniert.

7.45 Uhr gibt es Bewegung im Kinderbett. Endlich!

Der Kopf vom Bären kommt über dem Rand vom Reisebett zum Vorschein.

„Hoch. „Hoch.“ Er reckt die Arme in die Luft und will aus dem Bett raus.

Ich gehe duschen, während er seine Schwestern weckt.

Abschließend ziehe ich ihn an und wir gehen nach unten zu Oma und Opa.

Während der Opa den kleinen Bären bespaßt, verstecken meine Mama und ich bunte Ostereier und Nester im Garten, die nach dem Familienfrühstück von großen und kleinen Kindern wieder eingesammelt werden.

So ganz verstanden hat der Bär das noch nicht, was da vor sich geht.

Er hat den Suchmodus für Eier eingestellt. Die bunten Tüten und Schokohasen würdigt er keines Blickes und lässt alles stehen.

Seine Freude bei den bunten Eiern ist so groß, dass er sie anschließend gleich wieder versteckt, um sie noch einmal zu finden.

Nach so viel Freude packe ich ihn in seinen warmen Anzug, um 10.22 Uhr mit ihm und den Zwillingen einen Spaziergang zum Spielplatz zu machen.

Als wir gerade losgehen wollen, kommen mein Vater und mein Opa nach Hause.

Beide freuen sich riesig, uns zu sehen.

Danach müssen wir aber wirklich mal losgehen.

Während wir unterwegs sind, kümmern sich die anderen um das Mittagessen und unterhalten meinen Opa.


Auf dem Spielplatz wird rutscht, gewippt und geschaukelt wie verrückt.

Der kleine Bär protestiert lautstark als wir ihn aus der Nestschaukel nehmen.

Da hat er es sich nämlich so richtig gemütlich gemacht und sich von den Zwillingen leicht schaukeln lassen.

Durch den Wald geht es zurück.

Als wir gerade die Straße erreichen, fährt mein Bruder mit seiner Familie an uns vorbei.

Damit sind wir dann für die Feiertage komplett.

Für die Kinder bleibt noch ein wenig Zeit zu spielen.

Meine vierjährige Nichte zeigt mir ihr neues Baby, während mein Bär neugierig seine fast einjährige Cousine beobachtet.

Kaum zu glauben, dass sie schon läuft.

Zusammen bespielen sie den Motorikwürfel und natürlich meldet Noah durch ein lautes „meins“ sein Eigentum an.

Dem wird ein schnelles Ende gesetzt, denn es ist Zeit für das Mittagessen.
Alle lassen es sich schmecken und mein Opa genießt, dass er Kinderfernsehen gucken kann.

Es hat schon Vorteile, wenn die Batterien der Hörgeräte leer sind.

Was für eine Unterhaltung am Tisch.

Danach ist es für den Bären und seinen Papa Zeit für den Mittagsschlaf.

Ich zaubere noch eine Milch und dann widme ich mich der Küchenmeditation.

Vor allem an trubeligen Familientagen ziehe ich mich freiwillig gerne zum Abwaschen und Kücheaufräumen zurück.


Während alle anderen Mittagsschlaf machen und mein Bruder mit seiner Familie eine Runde um den Block dreht, gönne ich mir Freizeit und widme mich meinem Blog.

Endlich stelle ich meinen Monatsrückblick für März und den letzten FREUtagsFüller fertig.

15.28 Uhr geht es dann zum Kaffeetrinken zurück ins Wohnzimmer.
Die Kaffeetafel ist bereits gedeckt, allerdings fehlen noch der Bär und mein Mister Magic.
Ich gehe nach oben, um zu sehen, wo sie bleiben.

Die sind noch im Tiefschlaf.

Aber nicht mehr lange.

Nach dem Wickeln nehme ich den Bären mit nach unten und Mr. Magic kann in Ruhe aufwachen.

Zum Kaffee gibt es leckere Schoko-Mandarinentorte und einen Apfelkuchen mit Streusel.

Natürlich gibt’s das typische Gefrotzel meiner Eltern gratis dazu.

So ist das im Haushalt von zwei Köchen.

Was würde mir das fehlen.

Wähend ich mich erneut zur Küchenmeditation zurückziehe und den Regen vor dem Fenster beobachte, versteckt meine Nichte noch einmal die Schokoeier im Wohnzimmer.

Sie spielt Osterhase und die anderen sind mit Suchen dran.

Mal sucht meine Mutter, mal die Zwillinge.

Als ich mich dazusetze, frage ich, wie viele Eier gesucht werden müssen.

Ich werde irritiert angeschaut.

„Ich glaube 7, oder?“ ist die Antwort.

Ups.

Es ist ein interessantes Spiel, denn hier und da taucht immer noch ein Ei auf.

Dann verabschiede ich mich von meinem Opa.

Er will gerne zum Abendessen zurück in seiner Seniorenresidenz sein und mein Vater fährt ihn.

Wir lesen derweil Bücher und bespielen Bausteine und Eisenbahn.


Ich schnappe mir Vickis‘ Buch „Culpa Mia – Meine Schuld“ von Mercedes Ron und lese rein.

Spannend.

Ich frage mich, ob es solche Bücher zu meiner Zeit auch schon gab.

Falls ja: schade, dass ich nicht davon wusste. Ein Hoch auf das Internet und TikTok.

Falls nein, schade, denn ich hätte die Story gesuchtet.

Ich entscheide mich, dass ich das Buch auf jeden Fall lesen werde.

Dann ist es auch schon Zeit für das Abendessen.

Das merke ich vor allem an der Nörgeligkeit des Bären.

Die Stimmung kippt schnell bei Hangryness.

Anschließend mache ich ihm noch eine Milch und bringe ihn ins Bett.

Während er einschläft, gönne ich mir eine weitere Meditation, bevor ich meine Beautyroutine vornehme, meine WhatsApp beantworte und anschließend nach unten zum Spieleabend gehe.

Wir spielen mit Karten (Skyjo) und Würfeln (Macke).

Ich habe wieder sehr viel Glück in der Liebe.


Um 22.36 Uhr mache ich dem Bären eine weitere Milch und gehe anschließend ins Bett.

Bevor ich Mr. Magic einen Gute-Nacht-Kuss gebe und die Augen schließen, schreibe ich noch mein Journal mit den Highlights des Tages.

Dann ist Daddeldü.

So, jetzt weißte Bescheid.

Danke, dass du mit mir den Tag verbracht hast.


Bis zum nächsten Mal,

deine Marion

P.S. Du bist neugierig, was andere den ganzen Tag machen?

Mehr WmdedgT? findest du bei Familie Brüllen auf der Webseite.

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Marion Glück ist Mentorin für mentale Gesundheit, Autorin und ehemalige Offizierin. Sie begleitet Führungskräfte in herausfordernden Zeiten und verbindet psychologische Tiefe, unternehmerisches Denken und persönliche Erfahrung.

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