Heute ist Dienstag, der 05.Mai und natürlich tue ich Dienst.

Auch heute fragt Frau Brüllen wieder: WmdedgT? Das ist die Kurzform von „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“.

Ich verrate es dir.

Los geht’s!

Kurz nach 5 Uhr klingelte der Wecker.

Zum Glück nicht für mich, sondern für Mr. Magic.

Ich drehte mich also nochmal rum und wurde um 6.12 Uhr wach.


Erstmal die großen Kinderlein wecken und den kleinen Bären so lange schlafen lassen, wie es geht.

So hatte ich Zeit, das Frühstück für alle vorzubereiten.

Um 6.43 Uhr wollte der kleine Bär aufstehen.


Wir haben weitestgehend zusammen gefrühstückt.

Die Mädels haben sich zwischendurch für die Schule vorbereitet.

Und ich bin so glücklich, dass ich am Sonntagabend doch noch für mich gemealprept habe.

Gemealprept – ein schönes Wort.

Jedenfalls gab es für mich Overnight-Oats mit Mango-Mandel-Topping.

Danach Zähneputzen und schon waren wir auf dem Weg in die Kita.

Die Trennung lief ganz gut – zumindest nachdem er eine Tastatur bekommen hat.

Offenbar spielen die Kinder Homeoffice und machen Big Business.


Ich hatte mir zum Glück schon morgens meine Sportsachen angezogen, und so machte ich meine Powerrunde an der frischen Luft und telefonierte währenddessen mit einem Kollegen.

Direkt das Interview für den Podcast klargemacht.
Nächsten Freitag ist wieder Podcast-FREUtag.

Danach war „unter die Brause sausen“ angesagt und schon ging es um 10 Uhr ins 1:1 mit einer Traumkundin.

90 Minuten später hatte sie alles, was sie brauchte, um ihren mentalen Müll rauszubringen.

Macht ja nix, wenn‘s schnell geht.
Das Motto kommt nicht von ungefähr.

11.47 Uhr habe ich mir mein Mittagessen gezaubert.

Okay, gezaubert hatte es meine Mama am Wochenende.

Aber ich kann aufwärmen, das ist fast wie kochen.

Nach meiner Stärkung schreibe ich eine Postkarte, frankiere sie und mache mich auf den Weg zum Briefkasten.

Dabei werde ich von einer Freundin am Telefon begleitet und drehe meine zweite Runde um den Block.

Walk and Talk, inklusive Feedback zu LUMEA („Das ist als würde ich mit dir reden.“)

Als ich wieder zu Hause bin, lese ich alle meine Mails.

Da wurde doch tatsächlich heute schon der Gastblogartikel veröffentlicht, den ich gestern erst im Entwurf eingereicht habe. GEILO!

Ich kümmere mich um mein Geld, beantworte alle Mails…

Oh, da will jemand meinen Staubsauger bei Kleinanzeigen kaufen. Direkt geantwortet.

Beim Daddeln durch mein Mailfach bleibe ich an einer Keynote von Kollegen hängen, die ich mir in dreifacher Geschwindigkeit reinziehe.

Dann habe ich eine Buchidee und mache eine Recherche.

Nebenbei läuft weiterhin die Keynote.

Gedanke währenddessen: Ich finde es großartig, dass Menschen ihre Produkte in Webinaren verkaufen wollen.

Aber: Wenn ihr den Preis erst im 1:1-Call verraten wollt … Sorry, da bin ich raus. Tolles Produkt, aber mich habt ihr als Kundin genau an diesem Punkt verloren.

Bei Butter stehen die Preise auch dran.

Kurz nach halb drei kommt das erste Kind nach Hause und ich mache mich auf den Weg, um das zweite Kind abzuholen.

Auf dem Weg zur Kita singe ich laut im Auto mit (u.a. Be my lover von LaBouche).

Ach, was waren die 90er schön.

Auf dem Rückweg singe ich auch wieder fröhlich mit.

In diesem Fall I will survive von Gloria Gaynor.

Mein kleiner Mitfahrer will diese Tour überleben und ruft aus dem Kindersitz: „Aus! Aus!“.

Als ich ihn frage, ob ich das Radio ausmachen soll, sagt er „Ja.“

Mäh!

Zuhause toben der Bär und ich durch die Bude und kringeln uns vor lachen.

Kitzelattacke. Was für ein Spaß.

Mr. Magic ruft an und lässt mich wissen, dass er auf dem Weg nach Hause ist.

Super, dann kann ich das Kaffeetrinken vorbereiten.


Auf dem Weg in die Küche klingelt es.

Mhh, komisch, ich hab doch gar nichts bestellt?!

Das dritte Kind hätte einen Schlüssel, fährt allerdings nach der Schule zu einer Freundin zum Lernen, und Mr. Magic kann es noch nicht sein …


Ha! Die Frau von Kleinanzeigen.

Ja, die war schon wieder raus aus meinem Kopf.

Den Staubsauger findet sie klasse. Sie braucht ihn für die Kita.

Es folgt ein interessantes 7-Minuten-Speeddating-Gespräch.

Kurze Zusammenfassung: Sie hat 14 Kitas. Ist allerdings Tatortreinigerin und hat ein Buch über Narzissmus geschrieben. Schöne Buchtherapie.

Wir tauschen Bücher und Telefonnummern und sehen uns mit Sicherheit wieder.

So spannend hatte ich mir vor 15 Jahren Speeddating mit Männern vorgestellt.

Meinen Staubsauger nimmt sie mit.

15.38 Uhr koche ich endlich Kaffee und schmiere Milchbrötchen.

Und schon steht Mr. Magic vor der Tür.
Während der Vesper tauschen wir uns über unseren Tag aus.
16.36 Uhr telefoniere ich mit einer Freundin.

Anschließend mache ich den Bären startklar für einen Einkaufsspaziergang.

Den übernimmt Mr. Magic und ich gucke mir die Börse an.

Nachdem die Männer zurück sind, mache ich einen Obstsalat und kümmere mich um das Abendessen.

Dann mache ich dem Bären eine Milch, sage ihm gute Nacht und schreibe in mein Journal.

Gegen 20.15 Uhr schauen wir mit den Mädels eine Folge „The Rookie“.

Bis 21.30 Uhr gucke ich noch ein wenig im meinen Computer, plane den morgigen Tag und dann ist bildschirmfreie Zeit.

Ich lese ein paar Seiten in meinem Buch und mache eine Meditation.

Anschließend heißt es Zähneputzen und ab ins Bett.

So, jetzt weißte Bescheid, was ich so den ganzen Tag mache.

Dies. Das. Ananas.

Danke, dass du mit mir den Tag verbracht hast.

Bis zum nächsten Mal,

deine Marion

P.S. Du bist neugierig, was andere den ganzen Tag machen?

Mehr WmdedgT? findest du bei Familie Brüllen auf der Webseite.

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Marion Glück ist Mentorin für mentale Gesundheit, Autorin und ehemalige Offizierin. Sie begleitet Führungskräfte in herausfordernden Zeiten und verbindet psychologische Tiefe, unternehmerisches Denken und persönliche Erfahrung.

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