My KISS for you
- KI im Coaching kann dein Denken beschleunigen und Muster sichtbar machen. Achte darauf, dass du datenschutzkonforme Tools nutzt, denn es geht um deine höchstpersönlichen Themen
- KI redet dir nach dem Mund. Ein guter Prompt muss auch Gegenwind zulassen.
- Wo die Stimme zittert, braucht es Erfahrung und Bauchgefühl. Das bleibt Menschensache.
Letztes Jahr hab ich einen Custom-GPT gebaut, der anhand deiner Lebensgeschichte erkennen konnte, ob da ein Buch drinsteckt. Er hat sogar den roten Faden entwickelt und die ersten Schritte zur Umsetzung mitgegeben. Meine Testpersonen hatten alle schon ihr Buch veröffentlicht. Wir wollten sehen, was die KI aus ihren Geschichten macht. Die Ergebnisse waren richtig gut.
„Das ist genial, doch wenn ich mit meiner Geschichte noch nicht draußen wäre, hätte ich die hier nicht eingegeben. Ich weiß ja nicht, wo meine Daten landen“, sagte eine Kollegin.
Guter Punkt, der mich zum Nachdenken gebracht hat.
KI im Coaching hat riesige Möglichkeiten, aber auch einen Beigeschmack, den ich ernst nehme.
Hinweis:
In diesem Artikel verwende ich KI-generierte oder KI-bearbeitete Bilder.
Als Service für dich habe ich im Beitrag Produkte oder Dienstleistungen verlinkt. Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Ich erhalte bei deinem Einkauf eine Provision, ohne dass du mehr zahlst.
Welche Chancen bietet KI-Coaching für Führungskräfte?
Ich nutze KI in meiner täglichen Büroarbeit, zum Beispiel, um Belege zu sortieren und die Buchhaltung vorzubereiten.
Das allein ist schon Gold wert, denn Adminarbeit fetzt nicht so, wie 1:1 mit meinen Kund:innen.
Was mich noch mehr begeistert, ist die KI als Reflexionspartner.
Ich hab mir dafür LUMEA entwickelt, eine KI-Assistentin für Führungskräfte.
Sie hinterfragt, ordnet ein und macht Muster sichtbar.
Schön datenschutzkonform, über DeltaChat und immer, wenn ich sie brauche.
Was früher in meinem inneren Gespräch über Stunden oder Tage reifte, ist jetzt in Warpgeschwindigkeit in meinem Kopf aufgeräumt.
Für Führungskräfte, die tagsüber nicht zum Nachdenken kommen, ist das ein echtes Werkzeug.
Und auch im Alltag liefert die KI mir ein paar nützliche Ideen.
Eine Auflistung vom Inhalt des Kühlschranks und ich bekomme ein Abendessen vorgeschlagen.
Hat nur über ein paar Ecken was mit Coaching zu tun.
In diesem Fall Abnehmcoaching, denn nicht alles, was ich vorgeschlagen bekomme und gekocht habe, schmeckte auch.
Spaß beiseite.
In Gesprächen mit meinen Kund:innen stelle ich fest, dass die Hemmschwelle sinkt und KI aktiv im Leben genutzt wird.
Interessant wird es bei „Was belastet mich gerade?“.
Welche Gefahren birgt KI-Coaching für Führungskräfte?
Neben den vielen Vorteilen, gibt es drei Punkte, über die wir sprechen müssen.
- Datenschutz
Mein Custom GPT hat das klar gezeigt. Die Ergebnisse waren super, aber meine Testpersonen haben gesagt, dass sie ihre Lebensgeschichte und ihre Krisen nicht eingegeben hätten, wenn sie damit noch nicht öffentlich wären.
Wer seine Führungsprobleme, Konflikte oder persönlichen Kämpfe in ChatGPT tippt, weiß nicht, wo das landet. Gerade in der Zusammenarbeit mit Firmen und ihren Mitarbeitenden kannst du das nicht ignorieren.
Lösung: DSGVO-konforme Systeme nutzen - Die Ja-Sager-Falle
KI ist wie ein angepasster Teenager. Sie redet dir ganz gerne nach dem Mund.
Nach dem Motto: Du hast Recht und ich hab meine Ruhe.
Aber ein echter Sparringspartner sagt auch mal: „Ich sehe das anders.“
Wenn du oberflächlich arbeitest, bekommst du Gepuschel und die Reibung, die du für deine Veränderung brauchst, fehlt.
ChatGPT ist eben kein Mensch, der auch mal sagt: „Stopp. Hör dir mal zu, was du gerade sagst.“
Lösung: richtig gute Prompts schreiben
Eine aktuelle Studie bestätigt das: Wer KI für fertige Antworten nutzt, löst Aufgaben danach schlechter und gibt schneller auf, selbst nach nur 15 Minuten. Wer KI dagegen für Hinweise und Vertiefung nutzt, bleibt handlungsfähig.
Die Frage ist also: Wie viel denkst du noch selbst? - Was zwischen den Zeilen passiert
LUMEA arbeitet wirklich gut die Basics ab.
Aber die verborgene Energie im Gesagten, die kann sie nicht erkennen.
Im 1:1 mit einer Klientin merke ich, wenn die Stimme zittert oder Tränen zurückgehalten werden.
Wenn sie einen Satz anfängt und abbricht oder nachdenklich in die Ferne schaut und schweigt.
Was da mitschwingt und was ungesagt bleibt.
Lösung: KI-gestütztes Coaching für die Basics und „Human in the loop“, wenn es ans Eingemachte geht.
Wie gehe ich persönlich als Mentorin mit KI im Coaching um?
Ich nutze KI jeden Tag und habe für mich Grenzen erarbeitet.
Externe Anbieter bekommen keinen Zugang zu meinem E-Mail-Postfach oder meiner Webseite. Alles, was mit personenbezogenen Daten oder was mit Geld zu tun hat, ist tabu. Ausgenommen sind die KI meiner Bank, Steuerberaterin und DATEV. Das macht mich womöglich langsamer, doch ich fühle mich sicherer.
Bei der Arbeit mit meinen Kund:innen begleitet LUMEA zwischen den Sessions.
Das funktioniert, weil die Daten dort bleiben, wo sie hingehören (im Chat der Anwender:innen).
Und einen wichtigen Teil meiner Arbeit kann KI nicht übernehmen.
Ich mache sichtbar, was ich neben dem Gesagten auch wahrnehme und spreche aus, welche Zusammenhänge ich zwischen den Themen sehe.
Das kommt aus über 20 Jahren Arbeit mit Menschen, aus meiner Erfahrung und meinem Bauchgefühl.
Fazit: KI-Coaching ist eine Chance für Führungskräfte, wenn sie wissen, wo die Maschine aufhört
KI im Coaching verändert die Spielregeln, und ich finde, es geht in eine gute Richtung, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Prompten ist für mich wie militärische Befehlssprache. Wenn du weißt, wie der Befehl aufgebaut ist, bekommst du gute Ergebnisse. Das ist kein Hexenwerk. Aber kein Prompt der Welt ersetzt Menschenkenntnis.
Wenn du als Führungskraft überlegst, ChatGPT als Coach zu nutzen, sag ich: Kannste machen. Überleg dir vorher, was mit deinen Daten passiert, und hinterfrage, ob dir die KI nach dem Mund redet.
Lerne die KI zu führen und schreibe einen guten Prompt, der auch Gegenwind zulässt.
Wenn du merkst, dass du bei einem der Punkte Bauchschmerzen bekommst, empfehle ich dir meine datenschutzkonforme KI-Assistentin LUMEA, die dich zum Nachdenken bringt.
Für den Deep Dive finde einen Menschen, der dich auch darauf aufmerksam macht, was du gerade nicht sagst.
Wenn du magst, lass uns sprechen.
FAQ
KI kann Reflexion unterstützen und Muster sichtbar machen. Einen Coach, der Mimik liest und merkt, wenn du um etwas herumredest, ersetzt sie aber nicht. KI ist ein Werkzeug, das Coaching ergänzen kann.
Das hängt vom Tool ab. ChatGPT verarbeitet deine Daten auf US-Servern. Es gibt datenschutzkonforme Alternativen wie LUMEA, die über verschlüsselte Kanäle arbeiten. Prüf vor der Nutzung, wo deine Daten landen.
Fang mit Alltagsthemen an. Lass dir Texte prüfen, Ideen sortieren, Fragen stellen. Wenn du merkst, dass du tiefer gehen willst, spürst du schnell, wo du einen Menschen brauchst und wo die Maschine reicht.
ChatGPT funktioniert für schnelle Reflexionsfragen, wenn du weißt, wie du promptest. Deine Daten landen auf US-Servern. Spezialisierte Tools wie LUMEA arbeiten datenschutzkonform und sind gezielt für Selbstreflexion gebaut. Welches Tool passt, hängt davon ab, wie tief du gehen willst und wo deine Daten landen sollen.
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