Mein März hatte es in sich!
Vom Backstage-Abenteuer bei Lenny Kravitz (Spoiler: Der Mann sieht aus wie 38, ist aber 60), meinem spontanen Trip nach Hamburg und einem Kaffee-Date mit einer echten Bestseller-Autorin – ich hab gelebt, gelacht und getanzt.
Es war ein Monat voller Magic Moments.
Ich hab Freundinnen überrascht, alte Bücher losgelassen und festgestellt: Manchmal ist der größte Luxus nicht Geld oder Glamour – sondern die Freiheit, einfach mal abzutauchen.
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Lenny rockt mein Leben schon lange
Als ich 12 war, wollte ich einfach nur meine Schlümpfe gucken.
Doch jedes Mal, wenn ich’s mir auf dem Sofa gemütlich machte, kam mein Onkel rein, schnappte sich die Fernbedienung und zack – MTV.
Ich war genervt.
Bis zu DEM Moment.
Die ersten Töne von „Are you gonna go my way“ von Lenny Kravitz tönten aus den blechernen Lautsprechern.
Ich war schockverliebt.
Nein, nicht in Lenny! Was denkst du denn?!

In den Beat und die Drummerin.
Pure Energie.
Pure Power.
Pure „Ich lass es richtig krachen“-Vibes.
Plötzlich war’s mir egal, dass meine Schlümpfe flöten gingen.
Das Lied wurde meine Hymne.
„I have come to save the day
And I won’t leave until I′m doneSo that’s why, you’ve got to try
You got to breathe and have some fun“Lenny Kravitz – Are you gonna go my way

MTV gab es jedoch nur bei meinem Opa.
Zu Hause war tote Hose.
Die einzige brauchbare Sendung war HIT CLIP mit Thomas German.
5 Videoclips von Montag bis Freutag.
Da schwänzte ich manchmal Musik und konnte menstruationsbedingt kein Sport mitmachen…
…und wartete geduldig auf Lenny.
Am 04. November 2011 war ich in Hamburg ganz allein auf dem Konzert.
Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen.
Was für eine Party und ich mit von der Partie.

Und am 14. März 2025 hatte ich das große Vergnügen, von meiner Freundin Anja aufs Konzert geschleppt zu werden.
Ich gebe zu, dass ich ein leichter Fang war.
Und wir durften sogar Backstage luschern.
Holy moly!
So viele Gitarren und nette Menschen.
Leider war Lenny nicht da, sonst hätte ich ihm gesagt: „Du hast exquisiten Drummerin-Geschmack, mein Freund.“
Dieser Gitarrengott sieht keinen Tag älter aus als 38.
Fakt ist aber: Er ist 60!
Das sagte mir mein Mann.
Für mich ist Lenny in den Jahren nicht mitgealtert.
Er ist in Topform.
Hat die Bühne gerockt, als gäbe es kein Morgen.
Ich fühlte mich wie ein Teenager, hab gesungen, getanzt und gelacht, als gäbe es keinen Montag mehr.
Übrigens hatte er eine neue Drummerin am Start.
Ich sag nur: HOT Human!
„I’m gonna live my truth in this life
I am not gonna live a lie
‚Cause I came here to be alive
I am here to be human“Lenny Kravitz – Human

Meine kleine Stippvisite in Hamburg
Ich mir eine kleine Auszeit gegönnt – ein paar Tage in Hamburg.
Mein Plan? Meine Freundin Annika zu ihrem Geburtstag überraschen.
Ist gelungen. Sie hat echt Augen gemacht und ist total ausgeflippt.
Übernachtet hab ich bei einer anderen Freundin, Anja.
Fun Fact: Beide wohnen in derselben Stadt, kennen sich aber nicht.
Ich hab die babyfreie Zeit vollkommen genutzt:
Ausschlafen, ein bisschen Bummeln, ungestört arbeiten, bei der Kosmetik entspannen.

Einen Abstecher zu Stilbruch hab ich auch noch gemacht und meine aussortierten Bücher und Klamotten abgegeben.
Loslassen kann sehr befreiend sein.
Eine interessante Beobachtung habe ich als Mama gemacht.
Ich war hin- und hergerissen – zwischen ‚Oh Gott, ich vermisse meine Familie, besonders meinen kleinen Milchmann‘ und ‚Hach, wie schön ist es bitte, abends mit Anja auf der Couch zu sitzen, eine Serie zu schauen und Sushi zu essen?!‘
Dieser innere Konflikt – zwischen Sehnsucht und Freiheit – existiert bei Mamas wirklich.
Hab ich ja früher nicht für möglich gehalten.
Jedenfalls tat mir die Zeit sehr gut und ich danke meinem Mr. Magic, dass er mich immer mal wieder daran erinnert, dass ich die Couch verlassen und raus in die Welt gehen soll. #bestmanever

Autorinnentreffen: mit Winnemuth gewinn’ ich Mut
Neulich erzählte mir eine Freundin: „Ich würde so gerne mal eine Auszeit vom Job nehmen und einfach durch Amerika fahren. Aber das ist bestimmt viel zu teuer.“
Kennst du diesen Satz?
Dieses kleine „aber“, das sich wie ein Stoppschild ins Hirn schiebt, bevor man überhaupt losfährt?
Mir fiel sofort das Buch von Meike Winnemuth ein: Das große Los – Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr*.
Ich hatte es vor Jahren verschlungen.
Sie hatte damals bei „Wer wird Millionär“ gewonnen und ist danach ein Jahr um die Welt gereist.
In meinem Kopf ist vor allem ihr Fazit hängen geblieben: Sie hätte den Gewinn bei Günther Jauch nicht gebraucht.
Boom.
Erkenntnis.
Es war nie das Geld.
Es war der Mut.
Zum Geburtstag wollte ich meiner Freundin genau diese Message schenken – aber nicht als Insta-Zitat, sondern oldschool, zum Anfassen.

Also hab ich kurzerhand meinen Mut zusammengenommen und die Autorin angeschrieben.
Ein paar Wochen später saßen wir in einem urigen Café in Hamburg St. Georg.
Ein Klönschnack, zwei Tees und drei signierte Bücher später ging ich beseelt nach Hause.
Weil ich wieder mal gemerkt habe: Manchmal sind die größten Gewinne nicht das Geld oder irgendwelche Dinge.
Sondern das, was passiert, wenn wir uns erlauben, mutig zu sein.
Was im März 2025 sonst noch los war
- Ich habe endlich mein 5.000-Teile-Pokémon-Puzzle fertig.
- Woopwoop. Ich habe meine Kürbisse und Schwammgurken gesät.
- Awww, ich habe ein Bastelsatz „Mensch!“ geschenkt bekommen.
- Mir wurde wieder das Vertrauen bei einer Begleitung „schwere Entscheidung“ geschenkt.
- Ich habe durchschnittlich 63 Minuten pro Nacht im Tiefschlaf verbracht bei einer durchschnittlichen Schlafdauer von 6 Stunden und 33 Minuten.
- Im Schnitt bin ich 12.158 Schritte gelaufen und habe bis auf einen Tag die 10.000 geknackt.
- Auch meine Stockwerk-Challenge war erfolgreich. Im Schnitt 12 Stockwerke.

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Was ich im März 2025 gebloggt habe
Okay, ich habe mich gesteigert.
Um einen Blogartikel. Immerhin.
Diese 8 Blogartikel gab’s zu lesen:

Zum Auftakt gab es natürlich wieder meinen Monatsrückblick in den Februar.

Ich habe echt was gegen Mob-Mentalität. Im Mama-Blog habe ich mich zum Mom-Bashing ausgetobt.

Angestiftet durch die Blogparade Was hat Geburt mit Feminismus zu tun? von Katharina Tolle, anlässlich des Internationalen Frauentags habe ich meine Perspektive auf das digitale Papier gebracht.
Ich verweise an dieser Stelle auch auf die Blickwinkel von Tanja von sternenkinder.org.

Meine 12 von 12 im März durften natürlich auch nicht fehlen. Dieses Mal hatte ich meine Freundin in Hamburg überrascht.

Ich habe ausführlich über meine Auszeit in Hamburg und die damit verbundenen Zerrissenheit im Mamablog berichtet.

Nachdem ich mir nun schon das zweite Mal vorgenommen hatte einen Cornerstone-Blogartikel zu schreiben, setze ich ein Zeichen. Ich habe zum Weltglückstag eine leere Seite veröffentlicht und entwickle den Artikel im 2. QT im Live-Verfahren. Bei 12 von 12 klappt es ja auch…

Ich habe ein Alpha-Milchmännchen in meinem Happy Office. Außerdem hatte Loreley ihren zweiten Geburtstag und ich habe im Mamablog einen Einblick gegeben, wie wir unserem Sternenkind gedacht haben.

Von den Wünschen meines Mannes und einem fehlerhaften Update habe ich ausführlich im Mamablog berichtet.
Mit Schummeln habe ich zwei Themenblogartikel hingekommen.
Hier sehe ich Verbesserungsbedarf.
Mal sehen, ob ich es im April hinbekomme.
Was steht im April 2025 an?
Eine Rieseneierei! Es wartet das Osterfest und ich gespannt auf die Geburt meiner kleinen Nichte.
Wie war dein März 2025?
Hinterlasse hier gerne deine Highlights im Kommentar oder den Link zu deinem Monatsrückblick.
Liebe Marion,
wow, was für einen erfrischenden Schreibstil du hast! Hat mir sehr viel Spaß gemacht, das Lesen deinen März 🙂
Ich selbst bin weder durch Musik noch andere Idole durch meine Kindheit oder Jugend begleitet worden – die Texte waren es, die mich ansprachen.
Daher danke für die Zitate! Die haben mich sehr angesprochen 🙂
Auch deine kurz-knappe Erkenntnis ist großartig:
„Es war nie das Geld.
Es war der Mut.“
Herzliche Grüße
Gabi
Liebe Gabi, danke schön für deine lieben Worte. Seitdem ich so schreibe, wie ich auch spreche bzw. denke, fällt es mir so viel leichter mit Blogartikeln und Newslettern. Viele Grüße, Marion
Hallo Marion, Musik ist soooo wichtig im Leben 🙂
Mega Satz: „Dieses kleine „aber“, das sich wie ein Stoppschild ins Hirn schiebt, bevor man überhaupt losfährt?“. Ich nutze gerne den Satz „Diese Abers und Wenns um unseren Antrieb zu stoppen.“
Ich wünsche Dir eine wundervolle Zeit im April und die Begrüssung deiner Nichte.
Liebe Grüsse Nicole
Liebe Nicole, danke schön. Dein Satz gefällt mir. Ich speichere ihn mir direkt ab, denn der könnte von mir sein. Liebe Grüße, Marion