Juli war ein Monat der Doppelbelastungen. Die Technik wollte mal wieder nicht so wie ich und dann hat mich ausgerechnet ein KI-Tool überrascht und mir gezeigt, wie schnell eine Überarbeitung laufen kann. Und zwischen all der Tooltime hat mir ein Spaziergang in Berlin die wohl schönste Seite der Stadt gezeigt.
Hinweis:
In meinem Blog verwende ich teilweise KI-generierte oder KI-bearbeitete Bilder. Diese sind jeweils gekennzeichnet.
Als Service für dich habe ich im Beitrag Produkte oder Dienstleistungen verlinkt. Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet. Ich erhalte bei deinem Einkauf eine Provision, ohne dass du mehr zahlst.
LUMEA Ads und mein Kampf mit der Technik
Im Juli wollte ich es endlich auf die Reihe bekommen und das erste Mal Werbung für LUMEA schalten.
Die Hürde in meinem Kopf ist riesig, denn ich bin nicht Tech-Nicki und doch komme ich nicht drumrum, mich hin und wieder mit der Technik auseinanderzusetzen.
Also habe ich meinen Allrounderbuddy Claude gebeten mir zu helfen.
Die Technik klemmte trotzdem.
Dann habe ich mir eine richtig gute VA dazu geholt.
Sie hatte das Problem, was ich hatte, noch nie gesehen.
Helfen konnte sie mir trotzdem, denn sie hat mir einen Kontakt vermittelt, der früher im Support bei Meta gesessen hat.
Seine Diagnose war schockierend.
Ich sollte alles löschen und komplett neu aufbauen.
WHAT?!
Das war der Endgegnersatz für meinen Kopf.
Meine Hürde, überhaupt anzufangen, war ja schon hoch.
Ich motivierte mich mühsam und trat mir selbst in den Hinter.
Montagmorgen krempelte ich die Ärmel hoch und machte mutig den ersten Schritt und dann soll ich alles nochmal von vorne machen?!
Meine Motivation machte Absatz kehrt, winkte kurz und war für Tage verschwunden.
Und dann arbeitet es ja in mir.
Kann ja nicht sein, dass die Technik gegen mich gewinnt.
Nächster Versuch.
Ich habe mir das Thema auf vier Blöcke verteilt und am vergangenen Sonntag war es soweit.
LUMEA Ads laufen jetzt endlich.
Nebenbei hatte ich übrigens sehr viel Freude mir einen spezialisierten neuen Kollegen zu kreieren. Er hilft mir bei Ads und damit ich nicht so wütend werde, hört er auf den Namen Mads.
So habe ich bei all dem Technikgefrickel wenigstens Spaß im Kopf.
Trilogie und Lektorat.AI
Und weil ich mir ja vorgenommen hatte immer nur eine Großbaustelle zu öffnen, habe ich begonnen meine Schwangerschaftstrilogie zu überarbeiten.
Auf mich ist echt Verlass im Projekt „Fokus!“
Währenddessen hatte ich schon überlegt, ob es wohl schon eine KI gibt, die ein gutes Lektorat und Korrektorat macht.
Recherche stand als nächster Punkt auf meiner Liste, als ich eine Mail von Lektorat.AI im Postfach hatte.
Ob ich Lust hätte Testkundin von Lektorat.AI zu werden.
Perfektes Timing und ein fettes Danke ans Universum.
Ich war sofort Feuer und Flamme, wollte die Chance nutzen und auf einmal war Druck, Drall und Geschwindigkeit in meinem Projekt und ich habe alle drei Bücher vorbereitet.
Das Lektorat war in kürzester Zeit durch und ich bin schwer beeindruckt von Lektorat AI.
Jetzt habe ich jede Menge Kommentare und kann ins Finetuning gehen.
Der Biobauernhof mitten in Berlin
Nachdem ich also echt viel gearbeitet und einige Nachtschichten eingelegt hatte, gönnte ich mir ein Frühstück mit meiner Freundin Anja aus Hamburg.
Danach machten wir einen kleinen Spaziergang, denn ich wollte sie noch ins Büro bringen.
Unterwegs fragte sie mich: „Kennst du die Domäne Dahlem schon?“
Kannte ich natürlich nicht, denn ich meide Berlin, wann immer es möglich ist.
Neugierig war ich aber schon.
Als wir uns annäherten, hatte ich einen vertrauten Duft in der Nase.
Es roch nach Stall.
Kann ja aber nicht sein, dachte ich, denn wir sind ja mitten in Berlin.
Als wir das Gelände betraten, dachte ich, ich werd nicht wieder.
Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus.
Wiesen, Obstbäume, Pferde, Rinder, Hühnerstall, jede Menge Blumen, kleine Werkstätten und ein Wegweiser, dass 300 Meter weiter die U-Bahn der Linie U3 ist.
Wie krass ist das bitte?!
Nachdem ich mich von Anja verabschiedet hatte, musste ich direkt zurück auf die grüne Insel der Glückseligkeit.
Gelandet bin ich in einer offenen Werkstatt, hatte ein interessantes Gespräch mit einem Möbelrestaurator und überlegte auf dem Rückweg, ob ich nicht doch noch eine Ausbildung machen sollte, so begeistert war ich.
Jedenfalls musste ich das neue Fundstück direkt meiner Familie präsentieren und so machten wir am vergangenen Wochenende einen Ausflug.
Nur 18 Autominuten von uns entfernt und jetzt mache ich gerne einen Abstecher nach Berlin.
Wenn ich jemals nach Berlin ziehen sollte, dann in diese Ecke.
Was im Juli 2026 sonst noch los war
Die Zwillinge sind 13 geworden und wir hatten die Hütte voll mit Pubertieren, die zum Lasertag wollten.
Hui, da ging es ab.
Mein Oreo-Geburtstagskuchen wurde bis auf den letzten Krümmel aufgegessen.
Dann war wir im Schuljahresendstress mit Schulfest und Zeugnisausgaben, um dann in die Sommerferien zu starten.
Ein paar Tage später ist mein Opa 93 geworden und wir sind zum Familientreffen gefahren.
Natürlich waren wir im Hotel MaPa eingecheckt.
Außerdem habe ich das erste Mal meinen Social Media Workflow getestet. Hier und da holpert es noch, aber ich bin deutlich motivierter.
Hatte auch direkt einen viralen Beitrag bei LinkedIn und war vollkommen überfordert, all die Kommentare zu beantworten.
Ich habe außerdem an ein paar Blogparaden teilgenommen.
Für mich ist es eine echte Erleichterung, wenn mir andere Themenimpulse bringen.
Da springt mein Gehirn voll drauf an und ich habe den Text fast fertig im Kopf.
Außerdem war ich zu einem Podcastinterview eingeladen und hatte eine intensive Stunde mit Thea. Sie betreibt den Podcast „Von der Entscheidung zur Heilung“, ein Podcast über Abtreibungserfahrungen.
Mein Schlaf-Tracker ist seit einer Woche kaputt, das nervt richtig, ich brauche dringend einen neuen.
Ansonsten: Bei der warmen Witterung habe ich mein Bewegungsziel jeden Tag geschafft.
Die feste Sport-Routine ist mir dagegen aus den Händen geglitten.
Ich habe das akzeptiert, ohne mich zusätzlich zu stressen.
Was ich im Juli 2026 gebloggt habe
Ich habe im Juli 15 Blogartikel veröffentlicht. Darunter war auch mein Gastblogartikelauftritt bei Uli Zeller zum Thema „Wird schon wieder.“ 197 Alternativen zu einem nichtssagenden Spruch.
Und bei mir gab es das hier zu lesen:

Nett ≠ ehrlich: Menschenkenntnis verbessern mit einer einfachen Übung
Prioritäten? Abgebacken!: Prioritäten setzen lernen ohne schlechtes Gewissen
Ohne Worte, ohne Windel: Wie du Missverständnisse im Familienalltag vermeidest
Grübeln, stopp: Grübeln stoppen beim Nichtstun war noch nie so schwer

03.07.26 – Halbe Sachen
10.07.26 – Stimmbruch
17.07.26 – Go(o)d Vibes
24.07.26 – Betriebsrat
31.07.26 – (H)eiszeit

Pünktlich am 01.07. habe ich den Monatsrückblick Juni 2026: Teamtage veröffentlicht. Ich komme da gegen meinen inneren Monk nicht an und gleichzeitig brauche ich diesen Stichtag, sonst würde der Artikel nie fertig werden.

Am 05. Juli war es wieder Zeit für WMDEDGT und ich habe aus meinem Alltag berichtet. Was ich so den ganzen Tag mache? Ich glaube genauso spektakuläre Sachen, wie andere. In diesem Fall gab es nur einen kurzen Einblick in meinen Kalender.

Da ich zu einer Blogparade aufgerufen hatte, habe ich natürlich auch selbst über einen Wendepunkt in meinem Leben geschrieben: Wie ich meine Depression überwunden habe.

Am 12. gab es wieder meinen Bilderblog. Ich habe meinen Tag in 12 Bildern festgehalten. 12 von 12 — Juli 2026: Seepferdchen

Und ich habe selbst an einer Blogparade teilgenommen und bin vom Rücksitz auf den Fahrersitz meines Lebens gewechselt. Australien, Byron Bay und der Weg zur Verlagsgründung.
Was steht im August 2026 an?
- Es geht ab in den Sommerurlaub — wo es hingeht, erfährst du im nächsten Rückblick.
- Ich genieße die Social-Media-Freizeit, dank Vorproduktion und einem neuen Tool hab ich den ganzen Monat meine Ruhe.
- Mein Rauhnächte-Journal ist überarbeitet und wartet auf den Probedruck.
Wie war dein Juli 2026?
Hinterlasse mir gerne einen Kommentar: was hat dich diesen Monat bewegt?
Verlinke auch gerne deinen Monatsrückblick.
Impulse von mir. Fü(h)r dich.
Gedanken, Fragen und Perspektiven für Führungskräfte.
Du wirst Teil meiner Community. Abmeldung jederzeit mit einem Klick möglich.


