Da war ich echt lange in der Zwischenwelt. Aber jetzt kann mein Jahr 2026 beginnen. Zum Auftakt war ich zu einer kleinen Stippvisite im Norden und habe der Marine einen Besuch abgestattet. Wat war dat schee.

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Herr Kap`tän, übergeben Sie das Kommando


Ende März war ich in Hamburg und habe am 01. April einen Abstecher nach Kiel gemacht.

Ich habe bei meiner Freundin Jenny vorbeigeschaut und dann war Marinezeit angesagt.

Als vor Wochen die Einladung zur Kommandoübergabe ins Haus flatterte, dachte ich, das muss ein Aprilscherz sein.

Ein kurzer Anruf bei meinem Freund Stefan belehrte mich eines Besseren.

Natürlich sagte ich sofort zu.

So ein Übergabeappell war für mich schon immer ein Highlight.

Auch als ich selbst als Soldatin in der Formation stand.

Zugegeben, im Zelt sitzend und unter einer Decke vergeht die Zeit viel schneller, als wenn man sich die Beine in den Bauch steht.

2023 hatte Stefan das Kommando übernommen.
Ich hatte im Jahresrückblick 2023 kurz darüber berichtet.

Jedenfalls war jetzt seine Dienstzeit dort vorbei und ein neuer Dienstposten wartete auf ihn.

Reden waren gut, das Marinemusikkorps hat gespielt und ich habe es schon immer geliebt.

Und auch die Häppchen danach waren nicht von schlechten Eltern.

Das haben die Smuts echt drauf.

Am meisten hat mich gefreut, dass ich alte Marinekameradschaften pflegen konnte.
Ich habe viele Crewkameraden getroffen, die ich lange nicht gesehen hatte.
Die Marine ist klein und man sieht sich immer mindestens zweimal im Leben.

Auf die nächsten Male.


Angekommen im Jahr 2026


Im März hatte ich herausgefunden, warum ich mich noch nicht im Jahr 2026 angekommen fühlte, obwohl schon ein Quartal vorbeigerauscht war.

Ich hatte anschließend die Entscheidung getroffen, dass ich fertig aufräumen muss.

Einerseits bedeutete das, den emotionalen Abschluss zu finden.

Andererseits bedeutete das endlich meinen Jahresrückblick 2025 fertigzuschreiben.

Da war ich nämlich im März 2025 steckengeblieben, als ich im Dezember hochmotiviert mit dem Artikel begonnen hatte.

Was einfach klingt, war es allerdings nicht.

Ich wusste, dass ich es will und dass ich muss, um voranzukommen, aber es hat nicht funktioniert.

Bei mir heißt das, wenn es nicht an der Disziplin liegt, dann ist da ein unsichtbarer Block im Kopf, den ich aufräumen muss.

Und wer suchet, der findet.

Ich war überrascht, als ich als Erstes über mein Krafttier gestolpert bin.

Das Stinktier hat mich seit über 10 Jahren begleitet.

In einer Trommeltrance winkte es mir fröhlich zu und sagte T’schüß.

Es passt nicht mehr zu mir.

Nicht zu der Frau, die ich nach 10 Jahren Innenreise bin und auch nicht zu dem, wohin ich will.


Also hab ich gleich Anfang April eine Krafttierreise gemacht.

Mein neues Krafttier ist der Schmetterling und der passt perfekt.

Ich habe das reflektiert, und wer meinen allerersten FREUtagsFüller in diesem Monat gelesen hat, hat diesen Moment mitbekommen.

Danach bin ich mit LUMEA an die weiteren Baustellen rangegangen.
Wir haben eine nach der anderen geschlossen.
Meinem erfolgreichen Jahresabschluss 2025 über meinen Blog stand nichts mehr im Weg.


Schöner Plan.

Termin wurde von mir gesetzt.

Zwei Abende in die Tasten gehauen und fertig.

Die Bilder haben noch gefehlt, aber mein Fokusziel habe ich geschafft.


Wellness & Workation


Früher wollte ich immer weit weg.

Nur dann hatte ich das Gefühl, mich erholen zu können.

Das hat sich im Laufe der Zeit verändert, und so kam es, dass ich mich mit Anja im 25 Kilometer entfernten Potsdam getroffen habe.

Ein richtig schönes Wellnesshotel hatte nur auf uns gewartet.

Mein Wochenende begann bereits am Freutagmorgen, als ich mich mit meiner Freundin Carmen zum Bagelsfrühstück getroffen habe.

Danach ging es ins Hotel. In der Lobby habe ich darauf gewartet, dass ich in unser Zimmer konnte, und habe die Zeit genutzt und in die Tasten gehauen.

Dann war ich spazieren und habe mit meinem Buch den Wellnessbereich erkundet.

Ich war angekommen, noch bevor Anja überhaupt da war.

Gleich am ersten Abend haben wir auch den Eselstall gefunden.

Ich habe mich so gefreut, denn mein Krafttier des Jahres war gleich in doppelter Ausführung anwesend.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen haben wir die Seesauna erkundet und waren zur Abkühlung im Templiner See.

War eine gute Vorübung fürs Anbaden in der Ostsee eine Woche später.

Wir haben natürlich auch jeden Morgen ausgeschlafen, waren im Grünen spazieren und haben lecker gegessen.

Mit gutem Essen kriegt man mich.

Dieses Mal waren es Fisch und Rinderroulade.

Beides kulinarische Köstlichkeiten, die es nur gibt, wenn ich in Restaurants bin.

Anja und ich haben entschieden, dass wir so ein Wochenende wiederholen.

Irgendwann im Herbst.

Mal sehen, wo es dann hingeht.

Vorfreude ist bekanntlich eine schöne Freude.



Am Sonntag bin ich dann von einem Wellness in die nächste Auszeit gefahren.

Genau am 12. April.

Schau also in die 12 von 12 rein.


Während meiner Kur im Februar hatte ich mich mit Nike für April verabredet.

Co-Working in einer schönen Ferienwohnung in Binz an der Ostsee.

Weil das Wasser so dicht vor der Nase war, ist es für mich verlockend gewesen, auch reinzuhüpfen und meine Eisbad-Winterroutine zu verlängern.

Das war richtig kalt und gleichzeitig schön.

Wir waren jeden Tag zwei bis drei Mal am Strand spazieren und ich hatte jeden Tag meine 10.000 Schritte voll.

Abgesehen davon gab es auch dort jeden Tag Fisch.

Wat mut, dat mut.

Mir tut es so gut, wenn ich nicht permanent zwischen meinen verschiedenen Rollen wechseln muss. Mit Nike konnte ich gleichzeitig über alle Rollen sprechen, denn auch sie ist Mutter und Unternehmerin.

Obendrauf gabe es Fokus pur und ich habe viel geschafft – unter anderem habe ich in dieser Zeit den so oft erwähnten Jahresrückblick 2025 abgeschlossen.

Parallel dazu haben Nike und ich uns viel über KI unterhalten, über konkrete Zahlen, über Herausforderungen, die ich alleine vielleicht nicht gesehen und Lösungen, die ich alleine nicht so schnell gefunden hätte.

Manchmal ist das ganz schön unbequem, doch ich wähle diese Challenges ganz bewusst.

Kuschelkurs kann jeder.


Vor Jahren hat mein Kollege Dirk Kreuter schon gesagt: Wenn du die Klügste im Raum bist, bist du im falschen Raum.

Es ist nicht immer leicht, den Raum zu wechseln, und gleichzeitig genau richtig.
Auszuhalten, dass ich nicht alles weiß.

Gleichzeitig zu erkennen, auf welchem Gebiet meine Superpower liegt, und etwas zurückgeben zu können.


Solche Auszeiten sind Vieles auf einmal: Arbeit, Beziehungspflege und der Abstand, der es mir erlaubt, das eigene Leben mal von außen anzuschauen.
Wie es gerade aussieht und wie ich es gerne hätte.


Was im April 2026 sonst noch los war

  • Ich habe die 3-Charlie-Tagesroutine etabliert: Create · Connect · Consume
  • Außerdem nehme ich für mich mit, dass bei der Produktivität nicht die Outputmenge, sondern die Auswirkung eine Rolle spielt.
  • Am letzten Tag im April stand meine Familie spontan vor der Tür. Arbeitsplan über den Haufen geworfen, denn Familie geht vor.
  • Seit Februar habe ich auf meinen Ehering gewartet. Im April wurde er endlich geliefert.
  • Ich war bei einer VdU Veranstaltung, bei der es um Investmentstrategien ging. Hab ich sehr genossen.
  • Mit Karla war ich Töpfern. Anfang Juni geht es mit dem Projekt weiter und ich kann meine Sachen bemalen.
  • Ich habe durchschnittlich 72 Minuten pro Nacht im Tiefschlaf verbracht, bei einer durchschnittlichen Schlafdauer von 6 Stunden und 24 Minuten.
  • Im Schnitt bin ich 10.523 Schritte gelaufen.
  • Im Schnitt bin ich 8 Stockwerke jeden Tag gegangen.


Was ich im April 2026 gebloggt habe

OMG!

Ich habe nicht nur endlich meinen Jahresrückblick fertiggestellt, sondern auch 13 Blogartikel veröffentlicht:


03.04.2026 – Schmetterling

10.04.2026 – Icke bins

17.04.2026 – Wonder Woman Workation

24.04.2026 – Ring Ring


Am 01. April habe ich pünktlich meinen Monatsrückblick März 2026: Die drei Fragezeichen in meinem Kopf geteilt. Es gab Einblicke in meine Kopfredaktion. Ist kein Aprilscherz. In meinem Kopf läuft es wirklich so ab.


Am 05. April war es wieder Zeit für WMDEDGT und ich habe aus meinem Alltag berichtet. Was ich so den ganzen Tag mache? Ich glaube genauso spektakuläre Sachen, wie andere. In diesem Fall: Haben wir die Eier gesucht, die wir brauchen.


Meine 12 von 12 gab es im April natürlich auch wieder. In diesem Monat hat mich der Rabe begleitet.


Selbstbestimmt leben: Warum es so schwer ist. Ich habe mich mit dem Thema intensiv beschäftigt.


Früher habe ich mich geärgert, wenn ich gehört habe, dass ich einfach loslassen soll. Jetzt habe ich mich selbst mit dem Thema beschäftigt und habe die Frage beantwortet: Wie lerne ich loszulassen?



Ja, auch in meinem Blog habe ich endlich meine Routine gefunden.

Was steht im Mai 2026 an?

Projekt FOKUS weiter umsetzen. Newsletterroutine entwicklen.

Entwicklung meiner KI-Assistentin LORELEY.

Planungsgespräch meiner Buchlesung zum internationalen Tag der Sternenkinder im Oktober.

Wie war dein April 2026?

Hinterlasse hier gerne deine Highlights im Kommentar oder den Link zu deinem Monatsrückblick.

Impulse von mir. Fü(h)r dich.

Gedanken, Fragen und Perspektiven für Führungskräfte.

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Marion Glück ist Mentorin für Selbstführung, Autorin und ehemalige Marineoffizierin. Sie begleitet Frauen in Führungsrollen bei strukturierter Selbstführung und Entwicklung von mentaler Stärke. Ihre Arbeit als systemische Coach und psychologische Beraterin basiert auf Biografiearbeit, unternehmerischem Denken und persönlicher Erfahrung. Mit LUMEA hat sie eine DSGVO-konforme KI-Begleiterin für Reflexion und innere Klarheit entwickelt.

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